Aktuelles


Exkursion ins Achtal am 15.09.2017

Gemeinsam mit den Archäoguides führt uns am Freitag, 15. September 2017 eine Exkursion ins Achtal. Hier können Sie die Fundstellen des UNESCO Welterbes kennenlernen.

Hier finden Sie die Einladung Exkursion und die Anmeldung Exkursion.


Es waren einmal Eiszeitkünstler …


Lonetalfeier am 21.07.2017 – Impressionen

Hier finden Sie die Pressemitteilung Lonetalfeier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


6 Höhlen – 2 Täler – 1 UNESCO Welterbe

Die sechs Fundhöhlen von Eiszeitkunst im Ach- und Lonetal sind bei der Tagung des Welterbe-Komitees im polnischen Krakau am 09. Juli 2017 zum Weltkulturerbe ernannt worden. Die Entscheidung des UNESCO-Komitees war rasch gefällt. Die einzigartigen Fundstätten zeigen, dass die Wiege der Kunst und Musik im Ach- und Lonetal zu finden ist.

http://whc.unesco.org/en/list/1527

http://welt-kultursprung.de/


Ice Age Live

Neben der Förderung der archäologischen Forschung im Lonetal ist es dem Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal e.V. ein Anliegen die herausragende Bedeutung der Lonetalfundstätten für die Anfänge der Kunst und Kultur des Menschen bekannter zu machen. Wir möchten Ihnen daher gerne das Musiktheaterprojekt Ice Age Live vorstellen.

Zwei Eiszeitclans schließen sich zusammen, um eine Mammutjagd – eine Mammutaufgabe – zu bewältigen. Dahinter steckt die Idee des Ensembles

Urgeschichte aus dem Lone- und Achtal musikalisch und szenisch umzusetzen. Die Höhlen dieser Täler wurden in den letzten Tagen als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Dort wurden die weltweit ältesten Musikinstrumente, Mammutelfenbein- und Vogelknochenflöten aus der Epoche des Aurignacien, gefunden, deren berührender klarer Klang im Stück Ice Age Live zu hören sein wird.

Weitere altsteinzeitliche Instrumente wie Trommeln, Schrapper, Schwirrhölzer u.a. ergänzen das Instrumentarium, den Gesang und den Tanz der eiszeitlich gekleideten Darsteller, die alle aus der Region Heidenheim stammen und dem Thema Eiszeitkunst und -musik auf vielfältige Weise verbunden sind. Mitwirkende sind unter anderem Christian Vaida, Robert Lang, Gabriele Dalferth, Gabriele Schulz, Ewa Dutkiewicz.

Unter https://www.youtube.com/watch?v=NeoYVs3KZyE&feature=youtu.be ist der Beitrag zu sehen.


 

 

 

Rundschreiben Frühjahr/Sommer 2017

Mit diesem Rundschreiben möchten wir Ihnen einen Überblick über die kommenden Veranstaltungen geben.

Rundschreiben Frühjahr 2017


 

CMT 2017 – UNESCO-Welterbeantrag für den „kulturellen Urknall“ auf der Schwäbischen Alb

In Talabschnitten der Flüsse Ach und Lone auf der Schwäbischen Alb befinden sich die Höhlen Vogelherdhöhle, Hohlenstein Stadel-Höhle, Bocksteinhöhle, Geißenklösterle, Sirgensteinhöhle und Hohle Fels. Dort wurden die ältesten Musikinstrumente der Welt, Flöten aus Elfenbein und Vogelknochen, sowie über 50 aus Mammutelfenbein geschnitzte Figuren gefunden – bis zu 40.000 Jahre sind sie alt. Die „Venus vom Hohle Fels“ und der „Löwenmensch“ sind die wohl bekanntesten Artefakte. Auf der Schwäbischen Alb besteht damit eine weltweit einzigartige Konzentration von Fundplätzen der ältesten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit! Nachdem das Landesamt für Denkmalpflege seit 2012 daran gearbeitet hatte, wurde 2016 der Welterbeantrag für die Höhlen der Schwäbischen Alb als Fundorte der ältesten Eiszeitkunst bei der UNESCO eingereicht. Die Entscheidung der UNESCO über die Anerkennung der „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ als Weltkulturerbe fällt voraussichtlich im Sommer 2017. Der Heidenheimer Landrat a.D. Hermann Mader, Vorsitzender des Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal e.V., sieht der Entscheidung über die Aufnahme optimistisch entgegen: „Bereits vor 40.000 Jahren war die Schwäbische Alb ein Innovationszentrum, hier ereignete sich ein kultureller Urknall.“ Die weltweit ältesten Funde von figürlichen Kunstgegenständen und Musikinstrumenten stehen anderen Weltkulturerben in nichts nach, eher das Gegenteil ist der Fall, meint Hermann Mader: „Die Mona Lisa ist gerade einmal rund 500 Jahre alt und eines von vielen Gemälden ihrer Zeit. Auf der Schwäbischen Alb reden wir von einzigartigen Fundstücken weltweit, die 80 Mal älter sind.“ Bereits 2014 hat sich der SAT in seiner Kommunikation auf die Eiszeit-Thematik fokussiert. So ist das neue Schwäbische Alb-Logo mit dem Claim „Inspiriert. Seit Urzeiten.“ entstanden und der Löwenmensch wurde Leitsymbol der Region. Das Eiszeit-Erlebnis wird für Gäste ab 2017 auch erstmals buchbar: Die Stadt Tübingen hat mit Partnern von der ganzen Schwäbischen Alb das Pauschalangebot „Eiszeitkunst und Urgestein“ entwickelt, das verschiedene Erlebnispunkte und Sehenswürdigkeiten miteinander verbindet.

Louis Schumann, Geschäftsführer des Verband Schwäbischen Alb Tourismus, Minister Guido Wolf, Gabriele Dalferth und Vorsitzender des Fördervereins, Hermann Mader.

 

 

 

 


 

Informationsbroschüre „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“

Unter der Regie des Landesamt für Denkmalpflege wurde die Informationsbroschüre zum Welterbeantrag „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ veröffentlicht. Die Broschüre ist nun auch als pdf-download über die Website http://www.iceageart.de/ unter der Rubrik „Service“ verfügbar.

 


 

Deutschlandradio über Eiszeitkunst

Gerhard Richter, Mitarbeiter des Deutschlandradios Kultur, war ganze zehn Tage lang in der Region, um sich nachhaltig zu informieren über die Eiszeitkunst in Lonetal.
„Einmal Eiszeit und zurück“ hat er seinen Beitrag betitelt, für den er viele Gespräche führte – unter anderem mit Gabriele Dalferth, Archäo-Guide und Flötistin auf eiszeitartigen Instrumenten, Apotheker Ulrich Trittler, dem Tal-Inspektor Hermann Glatzle, der Archäopark-Chefin Ewa Dutkiewicz, Hermann Mader vom Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal und einigen mehr.
Die Sendung hat die Dauer von einer knappen Stunde und bietet eine Vielzahl von Zugängen zum Thema. Mader beispielsweise ist begeistert von dem Beitrag und nennt ihn, unter anderem, „einfühlsam und wissenswert und einfach bestens gelungen“.
Übers Internet ist der Beitrag abrufbar. http://tinyurl.com/gp6p25k


Fundstellenführer

Aktuelle Neuerscheinung:

Eiszeitarchäologie auf der Schwäbischen Alb –

Die Fundstellen im Ach- und Lonetal und in ihrer Umgebung

Nicholas J. Conard, Michael Bolus, Ewa Dutkiewicz, Sibylle Wolf

276 Seiten, ISBN: 978-3-935751-24-7, 19,95 €

Im vorliegenden Buch stellen vier Tübinger Forscherinnen und Forscher, die wesentlich zum Erkenntnisgewinn der letzten Jahre beigetragen haben, in allgemein verständlicher Form die wichtigsten neuen Forschungs­ergebnisse zu den Höhlenfundplätzen sowohl für Fachleute und Studierende als auch für die breite Öffentlichkeit vor.

Erhältlich ist der handliche Fundstellenführer beim Kerns Verlag Tübingen, beim Archäopark Vogelherd und im Buchhandel.


 

MammutaktionMammut-Figuren als Werbeträger

Nach der erfolgreichen SchafSchau des Jahres 2006 startete der Heidenheimer Dienstleistungs- und Handelsverein die MammutSchau.

Wie schon das Schau-Schaf kann das Mammut in Form einer übergroßen Skulptur erworben werden. Dabei kann man der Fantasie freien Lauf lassen und ein Mammut ganz nach Wunsch gestalten – entweder selbst, durch Mitarbeiter oder man holt sich tatkräftige Unterstützung aus Kindergärten, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen, von Hobbymalern und freischaffenden Künstlern.

Alle Informationen zur Aktion des Heidenheimer Dienstleistungs- und Handelsverein 1838 e. V. auf   www.mammutschau.de


Mit Unterstützung durch den Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal e.V. ist erschienen:

Eiszeitbuch4Liria und Athiko von der Mammuthöhle – Als die Eiszeittiere unsterblich wurden .

Eine Fotobuch von Gabriele Dalferth und Dr. Wolfgang Bausch

Die Erzählung aus der Eiszeit führt unvorstellbare 40000 Jahre zurück in das Lonetal und die bekannte Vogelherdhöhle, die als Fundort von Pferdchen, Mammut und vieler weiterer Eiszeittiere mittlerweile Weltruhm genießt.

Das Buch ist mit Fotos reich bebildert. Dabei haben die Autoren, beide Archäoguides am Vogelherd, Wert auf größtmögliche Authentizität bei der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse gelegt. Ein abschließender Teil mit Erläuterungen trägt dazu bei, viel kompaktes Wissen über die Lebensumstände unserer Vorfahren zu vermitteln.

Erhältlich ist es zum Preis von 14,90 Euro beim Archäopark Vogelherd und mit der ISBN-Nummer 978-3-00-046494-2 über den Buchhandel. Trailer